Ich freue mich immer noch über die tolle Resonanz zu meinen Babybildern und habe in einem meiner letzten Beiträge ja bereits ein bisschen was über den Aufwand geschrieben. Heute möchte ich euch mal einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Was passiert vor einem Newborn-Shooting? Wie läuft das Shooting selbst ab? Und wie sieht eigentlich der Rest vom Studio aus?

Vorbereitungen der Utensilien und Deko

Die Arbeit fängt für mich ungefähr eine Stunde vor dem eigentlichen Shooting an. Ich beginne drei Sets in meinem Studio aufzubauen, um später die Kleinen so wenig wie möglich beanspruchen zu müssen. Welches Bettchen passt zu welcher Decke? Passt das Outfit dazu? Habe ich das passende Haarband? Mit oder ohne Kuscheltier? Heller oder dunkler Hintergrund?
Das macht Spaß kann aber sehr anstrengend werden ☺ Und natürlich hört man nie auf zu kaufen ☺

Eltern dürfen entspannen beim Newborn-Shooting

Ihr habt es schon gelesen… Nein, die Eltern müssen keine Outfits oder Deko mitbringen. Auf Wunsch mache ich gerne zusätzliche Bilder mit eigenen Utensilien oder Outfits, die sind aber natürlich nicht so perfekt mit Hintergründen etc abgestimmt. Sind Mama und Papa angekommen dürfen sie sich auf die Couch setzen und alles Weitere beobachten. Umziehen zwischen den Sets und Posen übernehme ich komplett, da die körperliche Nähe, besonders zur Mama gerade in den ersten Tagen das Bedürfnis nach Stillen auslöst.

Babys haben nicht immer Lust auf das Shooting

Aber auch wenn man alles Mögliche beachtet sind Babys manchmal unruhig und schreien. In diesem Fall geben wir dem Neugeborenen die Zeit die es braucht und hier natürlich auch die Kuscheleinheiten mit Mama und Papa, um sich wieder zu beruhigen. Natürlich habe ich den einen oder anderen Trick auf Lager und in der Regel vergeht nicht viel Zeit bis wir anfangen können. Das ist übrigens mit ein Grund warum das Babyshooting so früh stattfinden sollte (8.-12. Lebenstag), die Kleinen schlafen hier einfach noch sehr viel.

Drei Outfits, Sets und Hintergründe

Ist die Schlafphase erreicht profitiere ich von meinen Vorbereitungen und versuche die Sets hintereinander zu fotografieren. Nicht selten machen wir eine Pause zum Stillen, Hektik ist kein guter Ratgeber! Die Shootings sind auf zwei Stunden angesetzt, um in Ruhe alles abzuwickeln. Als Mutter weiß ich selbst, dass es sonst genug Stress gibt in der ersten Zeit.

Die Arbeit nach der Arbeit – Bildbearbeitung

Natürlich bin ich nach dem Shooting noch nicht fertig. Alle Dateien werden in Photoshop geladen und von mir kontrolliert. Da ich von jedem Set eine Menge Bilder mache treffe ich eine erste Vorauswahl. Anschließend bearbeite ich ein bis zwei Bilder die mir besonders gut gefallen und füge sie mit den besten unbearbeiteten Dateien in eine Onlinegalerie ein. Den Eltern geht der Link zu und sie können sich beliebig viele Bilder aussuchen. Die bereits bearbeiteten Bilder dienen quasi als kleine Hilfe und Beispiel für alle anderen Bilder.

Unnatürlich durch Bildbearbeitung?

Ich weiß natürlich, dass es hierzu auch kritische Stimmen gibt. „Die Bildbearbeitung macht die Bilder unnatürlich“. Über Geschmack lässt sich streiten! Ich habe mich aus mehreren Gründen für meinen individuellen aufwändigen Stil entschieden. Newbornbilder sind Erinnerungen für den Rest des Lebens. Da die Bilder sehr früh gemacht werden, haben viele Babys beispielsweise keine reine Haut. Ich finde es einfach angemessen solche kleinen Makel zu beseitigen. Für mich ist jedes Bild für sich ein kleines Kunstwerk mit einem zuckersüßen Darsteller in der Hauptrolle ☺

Bildauswahl getroffen – Mappe auf dem Weg

Haben die Eltern Ihre Auswahl getroffen bestelle ich Abzüge bei einem hochwertigen Anbieter. Die kommen zusammen mit einer CD mit den digitalen Dateien in meine selbstgebastelte Mappe und werden in der Regel mit der Post verschickt. Wenn es sich anbietet können die Bilder natürlich gerne abgeholt werden.

Weitere Abzüge, Leinwände und Dankeskarten

Natürlich haben die Eltern mit den gelieferten Daten alle Möglichkeiten weitere Bilder, Leinwände etc zu bestellen. Ich rate hier zu hochwertigen Anbietern, da sehr oft ein großer Qualitätsunterschied zu sehen ist. Gerne empfehle ich euch einen Anbieter, abhängig vom gewünschten Produkt.
Möchtet ihr individuell gestaltete Dankeskarten kann ich euch ebenfalls unterstützen. Auf Wunsch gestalte ich die Karten und bestelle sie auch. Die Kosten hierfür sind natürlich nicht im Babyshooting enthalten und werden nach Zeitaufwand berechnet.

Cakesmash zum ersten Geburtstag

Übrigens freue ich mich sehr die Kleinen rund um den ersten Geburtstag zum Cakesmash-Shooting wiederzusehen. Natürlich habe ich auch hier alle nötigen Utensilien – außer der Torte. Die Torte müssen die Eltern selbst besorgen, da es in der heutigen Zeit sehr oft Unverträglichkeiten gibt und ich das Risiko dafür nicht eingehen kann.

Ich hoffe euch gefallen meine Bilder auch weiterhin!

Eure Alex